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Einstimmig Ja zum Budget 2026 der Stadt – Argumente für ein JA

10. November 2025 – Wir freuen uns sehr, euch mitzuteilen, dass die Mitte Arbon einstimmig die Ja-Parole zum Budget 2026 der Stadt bechlossen hat. Argumente für ein JA:

Steuerfuss-Senkung ist nicht nachhaltig!

  • Die kommenden Rechnungen der Stadt Arbon werden aufgrund struktureller und konjunktureller Ereignisse stark belastet (Wegfall Liegenschaftensteuern ab 2029 von über 1 Mio. CHF, Erhöhung IPV, Steuern juristischer Personen, Sparbemühungen Kanton)
  • Aufgrund dieser Effekte ist eine Steuerfuss-Senkung nicht nachhaltig, sondern es drohen dadurch in den nächsten 7 Jahre deutlich verschlechterte Ergebnisse
  • Dadurch wäre eine Steuerfuss-Erhöhung spätestens in 2 bis 4 Jahren wahrscheinlich
  • Erzeugt Spardruck auf das operative Geschäft und bremst die aktuell positive Entwicklung
  • Gefährdet anstehende wichtige Projekte
  • Investitionsstau kann nicht abgebaut werden

Finanzielle Auswirkungen einer Steuerfuss-Senkung sind negativ!

  • Verschlechtert die Geldflussrechnung
  • Fördert die Verschuldung und erhöht den Finanzaufwand
  • Kommende Erfolgsrechnungen werden belastet

Hohes Eigenkapital ist nicht gleich vorhandenes Geld!

  • Eigenkapital ist nicht gleich Liquidität. Eigenkapital ist vor allem auch Vermögen z.B. in Strassen, Liegenschaften etc.
  • Stadt braucht Liquidität für die Finanzierung der anstehenden Investitionen und den laufenden Unterhalt
  • Ein Einfamilienhaus-Besitzer hat z.B. auch Vermögen in Form der Liegenschaft, benötigt aber trotzdem genügend Liquidität um den Unterhalt und anstehende Renovationen bezahlen zu können
  • Vermögen nicht mit Liquidität verwechseln!

Wichtige Projekte nicht gefährden!

  • Grössere Projekte sind stehen an und stehen vor der Abstimmung (oder wurden bereits genehmigt)
  • Allein in den nächsten 4 Jahren sind über 60 Mio. Investitionen geplant, z.B. Altstadt-Planung /Sanierung/Attraktivitätsteigerung, Seeufersanierung, Sportplatz, Friedhofkapelle, Strassensanierungen etc.
  • Diese Projekte sind für die positive Entwicklung für Arbon äusserst wichtig und sollen nicht durch eine unüberlegte Steuerfuss-Senkung gefährdet werden!

Steuerfuss-Senkung bringt keine spürbare Entlastung!

  • 2 Steuerprozente sind für den Einzelnen kaum spürbar!
  • Bei Einkommen CHF 150’000.– (verheiratetes Paar) macht dies CHF 80.—aus, CHF 95.—bei Single
  • Bei Einkommen CHF 80’000.– = CHF 30.— (verheiratet) und 40.— bei Single

 

Ein NEIN zum Budget blockiert und kostet!

  • Nur gebundene Ausgaben können getätigt werden
  • Verlierer sind z.B. auch Vereine, weil Gelder blockiert sind
  • Keine Unterstützung für Veranstaltungen etc.
  • Eine neue Abstimmung kostet allein an Druck- und Versandkosten ungefähr CHF 20‘000. Weit grösser sind die personellen Ressourcen für Verwaltung, Stadtrat, Parlament – und alles dafür, dass der Einzelne keine spürbare Entlastung bekommt

Vertrauen schenken!

  • Das Budget wurde von Verwaltung und Stadtrat nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet, von der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission sowie dem Parlament sorgfältig geprüft und breit abgestützt verabschiedet
  • Das Budget ist realistisch, ausgewogen und solide

Steuerfuss von 72% bleibt im regionalen Rahmen

  • Im Vergleich mit Nachbargemeinden ist Arbon mit 72 % weiterhin wettbewerbsfähig.
  • Ein tieferer Steuerfuss würde keinen spürbaren Standortvorteil bringen, könnte aber die Leistungen der Gemeinde schwächen
  • Entscheidend ist ohnehin der Gesamtsteuerfuss (inkl. Kanton und Schulgemeinden)

Gemeinsame Verantwortung statt populistische Kürzungen

  • Das Gegenkomitee fordert eine Steuerreduktion, ohne konkrete Vorschläge, wo Einsparungen erfolgen sollen.
  • Seriöse Finanzpolitik bedeutet: zuerst prüfen, welche Leistungen gestrichen werden könnten – nicht umgekehrt.
  • Das Parlament hat seine Verantwortung wahrgenommen und ein tragfähiges Budget beschlossen.

Zukunftsfähige Gemeinde statt kurzfristige Symbolpolitik

  • Der Steuerfuss von 72 % ist Ausdruck einer zukunftsorientierten Haltung: Wir investieren in die Stadt, statt sie „kaputtzusparen“.
  • Eine starke Gemeinde braucht stabile Finanzen, um auf neue Herausforderungen reagieren zu können – z. B. Klimaanpassung, Digitalisierung, Bildung oder Sozialkosten
Respekt für den demokratischen Prozess
  • Das Budget wurde nach intensiver Beratung und demokratischer Mehrheitsfindung im Parlament angenommen.
  • Ein Nein wäre ein Rückschritt und würde den sorgfältigen parlamentarischen Prozess untergraben.
  • Vertrauen in die Institutionen stärkt die lokale Demokratie.